Die Geschichte der Elektroheizung

Geschichte der Stromheizung: von der Nachtspeicherheizung zur effizienten Elektroheizung

Die Geschichte der Stromheizung ist noch relativ jung und eng mit der Entwicklung des Stroms als Energiequelle zum Heizen und der Nachtspeicherheizung verbunden. Trotzdem gab es in der Geschichte der Elektroheizung bereits einige Auf und Abs, Hochs und Tiefs.

Heizen mit Strom ist heute dank neuer, effizienter Heizlösungen wie der Elektroheizung von Fischer Future Heat und erneuerbaren Energien eine attraktive Alternative zu herkömmlichen Brennstoffen und Heizlösungen. Tatsächlich hat sich Strom vor knapp 70 Jahren schon einmal gegen konventionelle Brennstoffe durchgesetzt. Wieso und weshalb? Das erfahrt Ihr in unserer Geschichte der Elektroheizung.

Strom als Brennstoff setzt sich durch

Die Geschichte der Stromheizung beginnt erst spät, nämlich ab der Mitte des 20. Jahrhunderts. In den 1950er- und 60er-Jahren war Strom zum Heizen sehr beliebt, da er als saubere Alternative zu den Brennstoffen Koks, Kohle oder Heizöl galt. Der Strom wurde zwar in schadstoffintensiven Kohle- oder Ölkraftwerken produziert, jedoch lagen diese häufig weit außerhalb der Stadt und verpesteten somit im Gegensatz zu den Einzelöfen in den Städten seltener die Stadtluft. Deshalb sollte das Heizen mit Strom vor allem in den Städten für saubere Luft und weniger giftige Abgase sorgen.

Durch die erfolgreiche Inbetriebnahme der ersten Kernkraftwerke in den 50er-Jahren gewann das Heizen mit Strom zudem an Beliebtheit. Denn man ging davon aus, dass die konventionelle Stromproduktion bald durch „saubere“ nukleare Technik abgelöst wird und Strom in Zukunft ohne Verbrennung und Abgase umweltfreundlich produziert wird.

Vor diesem Hintergrund wurden Speicherheizungen ab den 1950er-Jahren stark vermarktet. Die Hauptargumente der Hersteller von Stromheizungen waren, dass kein Lagerraum für den Brennstoff und kein aufwendiges Rohrsystem für den Betrieb benötigt wurde sowie weniger Staub und keine unangenehmen Gerüche in der Wohnung anfielen.

Die Hochphase der Nachtspeicherheizung

Neben ökologischen und Gründen und Gründen des Komforts für das Heizen mit Strom trug auch die Überschussproduktion von Strom dazu bei, dass das Heizen mit Strom Mitte des 20. Jahrhunderts als wegweisend galt. Kernkraftwerke ließen sich über Nacht nicht herunterfahren. Deshalb war es zusätzlich sinnvoll eine umfassende Auslastung der Kraftwerke anzustreben. Entsprechend wurden auch Förderprogramme für Speicherheizungen und Nachtstrom zum günstigen Tarif angeboten. Deswegen waren unter den Speicherheizungen in den 1950er und 1960er Jahren Nachtspeicherheizungen populär. Nachtspeicheröfen nutzen billigen Nachtstrom, heizen sich über Nacht auf und geben die gespeicherte Wärme am Tag wieder ab.

Von der Nachtspeicherheizung zu effizienten Elektroheizungen

Ab den 1970er Jahren mussten die Nachtspeicherheizungen einen deutlichen Rückschlag hinnehmen. Die Ölkrise 1973 ließ die Energiekosten steigen und die wirtschaftlichere Zentralheizung lief der Speicherheizung den Rang ab. Nachtspeicherheizungen waren trotz Förderprogrammen im Vergleich zu effizienteren Heizlösungen nicht mehr rentabel. Auch die erhoffte saubere und umweltfreundliche Stromproduktion über Atomkraftwerke wurde bereits deutlich realistischer gesehen.

Hinzu kommt, dass Nachtspeicheröfen selbst oftmals gesundheitsgefährdend und giftig sind. Wegen seiner optimalen Eigenschaften als Dämmmaterial wurde in Nachtspeicherheizungen bis Ende der 80er Jahre Asbest verbaut. Asbest als Werkstoff wurde schließlich 1993 verboten. Dennoch existieren auch heute noch Nachtspeicherheizungen in vielen deutschen Haushalten. In der Energiesparverordnung von 2009 legte die Bundesregierung deswegen fest, dass Nachtspeicherheizungen ab 2019 nicht mehr in Betrieb genommen werden dürfen – das Verbot wurde jedoch 2012 auf Drängen der Energieversorger aufgehoben. Dennoch findet allmählich ein Umdenken statt und moderne, effiziente Elektroheizungen lösen alte Nachtspeicherheizungen nach und nach ab. Das liegt unter anderem auch daran, dass günstigere Nachtstromtarife nicht mehr überall in Deutschland angeboten werden und die ineffizienten Nachtspeicherheizungen somit viel Geld regelrecht verheizen.

Elektroheizungen gewinnen an Beliebtheit

Durch erneuerbare Energien wie grüner Strom vom Dach gewinnt das Heizen mit Strom aktuell wieder zum Trend und wird gewinnt deutlich an Beliebtheit. Viele verschiedene effiziente Elektroheizungen und elektrische Speicherheizungen wie die Badheizung elektrisch oder die mobile Elektroheizung von Fischer Future Heat machen das Heizen mit Strom zu einer umweltfreundlichen und kostengünstigen Alternative im Vergleich zu anderen Heizlösungen und Brennstoffen.

Verantwortungsvolles Heizen mit Strom mit der Elektroheizung ist vor allem durch den Fortschritt im Bereich erneuerbare Energien möglich. So kann beispielsweise eine Elektrospeicherheizung von Fischer mit Ökostrom betrieben werden oder an die eigene PV-Anlage Zuhause angeschlossen werden.

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